Das Land der großen Kopfkissen

Meet us”: Ame­ri­ka­ni­scher Besuch an unse­rer Gesamt­schu­le Peters­ha­gen

Wie jeder weiß, sind die USA das Land, in dem man in Hotels über­durch­schnitt­lich vie­le King-Size-Bet­ten fin­den kann. Das lie­ße ver­mu­ten, dass auch die Kopf­kis­sen dem­entspre­chend groß sind. Dass dem nicht so ist, erfuh­ren die Schü­ler der 10. Klas­sen unse­rer Gesamt­schu­le bei Besu­chen von ame­ri­ka­ni­schen Staats­bür­gern an der Schu­le.

Die Besu­che wur­den im Rah­men des Pro­gramms „Meet US“ der Ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaft orga­ni­siert und tra­fen bei den Schü­lern auf gro­ße Begeis­te­rung. Am 1. Juni durf­ten wir den US-Mari­ne Joshua Wer­e­ma in der Schu­le begrü­ßen. Am 8. Juni konn­ten wir inter­es­san­te Stun­den mit Ian Wright ver­brin­gen, der inter­na­tio­na­le Bezie­hun­gen und Kunst­ge­schich­te stu­diert und gera­de im Rah­men sei­nes Stu­di­ums Zeit in Ber­lin ver­bringt.

Die Schü­ler der 10. Klas­sen hat­ten sich auf die Besu­che vor­be­rei­tet und vie­le sie inter­es­sie­ren­de Fra­gen vor­be­rei­tet. So woll­ten sie wis­sen, wie die deut­sche Spra­che in den Ohren eines Ame­ri­ka­ners klingt, ob die Gäs­te das ame­ri­ka­ni­sche Wahl­sys­tem für ein gutes hiel­ten oder wo die Gäs­te die größ­ten Unter­schie­de zwi­schen Deutsch­land und den USA sehen. Dabei erfuh­ren die Schü­ler, dass die Kopf­kis­sen in den USA grund­sätz­lich klein und recht­eckig sind und auch viel här­ter als die deut­schen Feder­kis­sen. Sie lern­ten, dass Deut­sche ein­an­der viel inten­si­ver anschau­en als Ame­ri­ka­ner, dass Bio-Lebens­mit­tel in Deutsch­land kos­ten­güns­ti­ger zu erwer­ben sind und dass Deutsch­land ein Land der Regeln und Regis­trie­run­gen ist.

Gesamtschule Petershagen_Meet US_Amerikanischer Besuch an unserer Schule_2017_3Die unter­halt­sa­me und locke­re Art, in der Joshua und Ian von ihrer Hei­mat berich­te­ten, hat den Schü­lern und Leh­rern unse­rer Gesamt­schu­le sehr gefal­len. Bei­den gelang es, auch Schü­ler, denen Eng­lisch nicht immer leicht­fällt, dazu zu bewe­gen, mit ihnen zu spre­chen und Fra­gen zu stel­len.

Wir bedan­ken uns herz­lich für die­se Eng­lisch­stun­den mit „nati­ve speakers“, die uns bestimmt lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben wer­den.

Doreén Rit­ter
Stu­fen­ko­or­di­na­to­rin SEK I