Projektarbeit

In dem Zeit­raum, in dem sich ein­zel­ne Klas­sen im Pra­xis­ler­nen befin­den, wer­den in den Jahr­gangs­stu­fen 7/8 Pro­jek­te durch­ge­führt, die sich inten­siv mit der Lebens­welt der Ler­nen­den aus­ein­an­der­set­zen, fach­über­grei­fend ange­legt sind und sowohl die fach­li­chen als auch die metho­di­schen, sozia­len und per­so­na­len Kom­pe­ten­zen der Ler­nen­den för­dern.

In den sieb­ten Klas­sen wird seit Jah­ren ein Jeans-Pro­jekt“ durch­ge­führt, das sich ins­be­son­de­re mit der Geschich­te, den Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen und -kos­ten, den damit zusam­men­hän­gen­den Han­dels­we­gen, der Preis­ent­ste­hung sowie der Bedeu­tung die­ses Klei­dungs­stü­ckes als Sta­tus­sym­bol befasst. Die Arbeit erfolgt in Grup­pen und mün­det in ver­schie­de­nen For­men der Prä­sen­ta­ti­on, teils in eng­li­scher, teils in deut­scher Spra­che.

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In den ach­ten Klas­sen pro­fi­tie­ren die Ler­nen­den aus der Ein­bin­dung ein­zel­ner Lehr­kräf­te in das Net­work for tea­ching entre­pre­neurship (NFTE). Ihre Arbeit mit den Jugend­li­chen bezweckt, ihnen ein­zel­ne Schrit­te und Bedin­gun­gen für die Ent­wick­lung einer eige­nen Geschäfts­idee zu ver­mit­teln sowie die­se so weit wie mög­lich oder gewollt auch gemein­sam mit ihnen zu kon­zi­pie­ren und umzu­set­zen. Damit geht unbe­dingt auch die För­de­rung rhe­to­ri­scher und fremd­sprach­li­cher Fähig­kei­ten ein­her, da die Jugend­li­chen ihre Kon­zep­te vor einer Jury ver­tei­di­gen müs­sen. Wie erfolg­reich die­ser Pro­zess sein kann, beweist der Sieg einer unse­rer Schü­le­rin­nen im Bun­des­aus­scheid 2010, der sie zum Wett­be­werb mit welt­wei­ten Ver­tre­tern in New York führ­te. 2012 konn­te bun­des­weit der fünf­te Platz belegt wer­den.

Zum Ende eines jeden Schul­jah­res hin fin­det eine Pro­jekt­wo­che statt, die immer wie­der wech­seln­de jahr­gangs­über­grei­fen­de Ange­bo­te umfasst. Teils ent­sprin­gen die Pro­jekt­ide­en aus den Inhal­ten und The­men der Arbeits­ge­mein­schaf­ten, teils aus dem Unter­richt, teils aus völ­lig ande­ren Zusam­men­hän­gen. Durch die Viel­falt ihrer Inhal­te und Auf­ga­ben sowie die Ver­schie­den­heit der Arbeits­for­men und sozia­len Erfah­run­gen wird stets jedes Kind und jeder Jugend­li­che in sei­nen Nei­gun­gen, Bega­bun­gen und Inter­es­sen in irgend­ei­ner Form ange­spro­chen und kann den eige­nen Hori­zont erwei­tern. Die dabei gesam­mel­ten Erfol­ge schla­gen sich in einem zuneh­mend posi­ti­ven Selbst­bild nie­der, das durch die öffent­li­che Prä­sen­ta­ti­on der Pro­jekt­in­hal­te anläss­lich unse­res jähr­li­chen Som­mer­fes­tes zusätz­lich ver­stärkt wird.