Verleihung des Siegels „Weltklasse! 2021“

Das Weltklasse!-Siegel ist eine Aus­zeich­nung für Schu­len mit jun­gen Weltbürger*innen, die sich für das Men­schen­recht auf Bil­dung stark­ma­chen und ihre Bot­schaf­ten aktiv in die Poli­tik tra­gen. Sie möch­ten dage­gen ange­hen, dass welt­weit knapp 260 Mil­lio­nen Kin­der und Jugend­li­che nicht zur Schu­le gehen können.

Der Klas­se 9c wur­de das Sie­gel am 07. Dezem­ber 2021 für die Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Petersha­gen verliehen.

Adria­na Kosciolowicz:

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Frau Jesai­tis, sehr geehr­te Lehr­kräf­te und Gäs­te, ich freue mich, euch und Sie heu­te als Ver­tre­te­rin der Klas­se 9c hier begrü­ßen zu dür­fen. Für die 9c ist das heu­te ein beson­de­rer Tag, weil die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Bil­dung welt­weit für uns bedeu­tet, dass unse­re Ideen und Gedan­ken eine Aner­ken­nung erfah­ren wer­den, die sich nicht nur in Noten äußert. Wir bekom­men heu­te ein Sie­gel ver­lie­hen. Im Fol­gen­den wol­len wir kurz zei­gen, was hin­ter die­sem Sie­gel steckt.“

Stim­men von Schü­le­rin­nen und Schülern:

Nilo Gie­se: „Das Recht auf Bil­dung ist ein Men­schen­recht. Es gilt für Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne. Bei uns in Deutsch­land ist die­ses Recht gesetz­lich ver­an­kert, aber das ist nicht über­all auf der Welt so.“

Lou­is Pat­an: „Rech­te brin­gen immer Pflich­ten mit sich. In unse­rem Fal­le ist es die Pflicht, unser Recht auf Bil­dung zu nut­zen, damit wir so unse­ren Weg in die Zukunft – zu unse­ren Zie­len und Wün­schen – ebnen können.“

Tino Bandt: „Für vie­le Kin­der und Jugend­li­che auf der Welt ist das Errei­chen ihrer Zie­le und Träu­me nahe­zu unmög­lich, weil ihnen Bil­dung ver­wehrt bleibt. Sie wün­schen sich nichts sehn­li­cher, als zur Schu­le zu gehen, um ihren Wis­sens­hun­ger zu stil­len und einen Beruf zu ler­nen, der ihnen finan­zi­el­le Sicher­heit gibt.“

Die Klas­sen­spre­che­rin­nen:

Fab­ri­cia Rode und Anna­bell Schul­ze: „Wir, die 9c, sind welt­klas­se und Welt­klas­se. Als Welt­klas­se! enga­gie­ren wir uns für das Recht auf Bil­dung welt­weit. Wir glau­ben, dass Unter­schie­de in der Her­kunft, im Geschlecht, im wirt­schaft­li­chen Hin­ter­grund der Eltern und im poli­ti­schen Sys­tem jun­ge Men­schen wie uns nicht in ihrem Wis­sens­drang beein­träch­ti­gen sollten.

Des­halb machen wir uns stark als Weltklasse.

Wir tra­gen unse­re Bot­schaft aktiv in die Öffent­lich­keit, indem wir uns infor­mie­ren, mit Poli­ti­kern spre­chen und Aktio­nen orga­ni­sie­ren. So wol­len wir uns an einer Akti­on betei­li­gen, bei der wir ver­su­chen 500 € zu sam­meln, um für ein Jahr in Indi­en eine Lehr­kraft für eine Klas­se zu bezahlen.
Wir for­dern, dass Bil­dung ein Men­schen­recht für alle wird. Die­ses Recht bringt Pflich­ten mit sich – für die, die das Pri­vi­leg haben zu ler­nen, für die, die die poli­ti­schen Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen, um Ler­nen mög­lich zu machen und für die, die Bil­dung möch­ten. Dafür brau­chen wir vie­le Stimmen.

Des­halb for­dern wir alle auf…

… wer­det (auch ihr) w/Weltklasse.“

Die Klas­sen­leh­re­rin:

Lie­be 9c, 
dass für euch Bil­dung nicht nur ein Wort ist, das weiß ich. Eigent­lich seid ihr ganz nor­ma­le Jugend­li­che und trotz­dem seid ihr etwas, das man heu­te nicht mehr so häu­fig fin­det – begeis­te­rungs­fä­hig und emphatisch.
Für euch sind Unge­rech­tig­kei­ten schwer zu ertra­gen, egal ob im Klei­nen oder im Gro­ßen. Dass unglei­che Bil­dungs­chan­cen unge­recht sind, war für euch sofort klar, als ihr begon­nen habt, euch mit dem The­ma „Bil­dung welt­weit“ aus­ein­an­der­zu­set­zen. Natür­lich macht es nicht jeden Tag gleich viel Spaß zur Schu­le zu gehen, aber was es bedeu­tet, nicht in der Schu­le sein zu kön­nen, habt ihr lei­der in den letz­ten 1,5 Jah­ren der Pan­de­mie auch erfah­ren müs­sen. Neben dem Wis­sens­ver­lust bedeu­tet eine sol­che Ein­schrän­kung die­ses grund­le­gen­den Men­schen­rechts auf den Schul­be­such auch die Ein­schrän­kung sozia­ler Kontakte.
Bil­dung kann man viel­leicht aus Büchern erwer­ben, wenn man lesen kann und sich die Bücher leis­ten kann. Ein­fach ist das nicht und für die meis­ten Men­schen, die in Län­dern ohne gesetz­lich ver­an­ker­tes Recht auf Bil­dung leben, ist das auch aus finan­zi­el­len Grün­den unmög­lich. Aber sozia­le Kom­pe­ten­zen erler­nen kann man nicht aus Büchern, das kann man nur in der Inter­ak­ti­on mit Mit­schü­lern und Leh­rern. Auch des­halb ist Schu­le und das Recht, die­se zu besu­chen, so wichtig.
Eure PB-Leh­re­rin, mit der ihr über­legt habt, was das Feh­len des Rechts auf Bil­dung bedeu­tet und wie man dage­gen vor­ge­hen kann, kann heu­te […] nicht hier sein. Trotz­dem oder gera­de des­halb möch­te ich Frau Higuer­os für ihr Enga­ge­ment, ihren Dis­kurs mit euch und die Eröff­nung eines wei­te­ren Hori­zonts für euch dan­ken. Ich den­ke, dass ihr heu­te das Sie­gel „Welt­klas­se!“ nicht nur für unse­re Klas­se, son­dern auch für Frau Higuer­os und unse­re Schu­le ent­ge­gen­neh­men wer­det, und die­ses als Ver­pflich­tung ver­steht, zum The­ma im Gespräch zu bleiben.“

Doreén Rit­ter – Stell­ver­tre­ten­de Schulleiterin

 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Ein Ort ohne Ras­sis­mus ist ein Ort, an dem sich alle Men­schen, egal wel­cher Her­kunft, Bil­dung, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung … wohl­füh­len kön­nen. Ein sol­cher Ort wol­len wir, die Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Petersha­gen, sein. Durch ver­schie­dens­te Akti­vi­tä­ten und durch bewuss­tes Han­deln ver­su­chen wir, die­sen Ort frei von Ras­sis­mus leben zu lassen.

Wir gehö­ren damit dem größ­ten Schul­netz­werk Deutsch­lands an. In die­sem Netz­werk posi­tio­nie­ren sich über 3.500 Schu­len gegen jede Form von Dis­kri­mi­nie­rung, Mob­bing und Gewalt.

War­um ist für jun­ge Men­schen ein Ort frei von Ras­sis­mus so wichtig?

Das sagen unse­re Schü­le­rin­nen und Schüler:

  • Ich bin Ali­sha, gehe in die 9. Klas­se, und fin­de, dass wir alle viel dazu bei­tra­gen kön­nen, die Welt ein biss­chen bes­ser zu machen.
  • Ich bin Kevin, gehe in die 13. Klas­se, und fin­de, dass jeder Mensch die glei­chen Rech­te haben sollte.
  • Ich bin Flo­ren­ti­ne, gehe in die 7. Klas­se, und set­ze mich für mehr Gleich­be­rech­ti­gung an der Schu­le ein.
  • Ich bin Kata­li­na und gehe in die 10. Klas­se. Ich bin in der AG „Schu­le ohne Ras­sis­mus“, weil ich selbst schon in einer Situa­ti­on war, wo jemand ras­sis­tisch belei­digt wur­de und ich mich des­halb dafür ein­set­ze, dass sowas nicht mehr passiert.
  • Ich bin Ame­lie und gehe in die 8 Klas­se. Ich gehe in die AG, weil mir Viel­falt wich­tig ist.
  • Ich bin Sophie, gehe in die 7. Klas­se, und fin­de es blöd, wenn ande­re Men­schen für ihre Haut­far­be, Reli­gi­on oder Sexua­li­tät run­ter­ge­macht werden.
  • Ich bin Jan­nes, gehe hier in die 7. Klas­se, und möch­te ras­sis­ti­schen und homo­pho­ben Belei­di­gun­gen etwas entgegensetzen.
  • Ich bin Leo­nie, bin in der 10. Klas­se, und bin hier, weil mir der Gedan­ke gefällt, mei­ne Schu­le zu einem noch bes­se­ren Ort zu machen.

Für die­se Denk­wei­sen und das damit ver­bun­de­ne Enga­ge­ment wur­de unse­rer Schu­le am 8. Novem­ber 2021 der Titel „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“ verliehen.

Aus der Rede der AG-Leitung:

[…] der Wunsch etwas gegen Ras­sis­mus zu tun und „Schu­le ohne Ras­sis­mus, Schu­le mit Cou­ra­ge“ zu wer­den, ging vor mehr als zwei Jah­ren von euch, den Grün­dungs­schü­le­rin­nen und ‑schü­lern der AG, aus. 
Ihr habt das Pro­jekt aus dem Boden gestampft und euch mit viel Enga­ge­ment und Krea­ti­vi­tät für einen gelun­ge­nen Auf­takt ein­ge­setzt. […] Damit habt ihr erreicht, dass wir heu­te hier sind und den Titel „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“ über­reicht bekommen. […]
Am Titel „Schu­le ohne Ras­sis­mus“ hat aber nicht nur die AG gear­bei­tet. Was euch und auch mir die Arbeit viel leich­ter gemacht hat, war die unein­ge­schränk­te Unter­stüt­zung durch die Schul­lei­tung. Dan­ke dafür, dass sie immer ein offe­nes Ohr hat­ten, uns mit Rat, Tat und allem was nötig war, unter­stützt und sich dafür ein­ge­setzt haben, dass wir die­sen Titel heu­te auch bekom­men können.
Eben­so geht ein Dank an die Leh­re­rin­nen und Leh­rer, wel­che der AG immer wie­der etwas von der knap­pen Unter­richts­zeit gege­ben haben, damit wir arbei­ten und unser Pro­jekt vor­stel­len konnten. […]
Auch bei unse­ren Paten, der Bun­des­ko­or­di­na­ti­on „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“ und der RAA Pots­dam möch­te ich mich bedan­ken. Zum einen dafür, dass sie die­ses Pro­jekt und das gesell­schaft­li­che Anlie­gen dahin­ter so offen unter­stüt­zen, aber auch dafür, dass durch sie auch Impul­se für die wei­te­re Arbeit gekom­men sind. Unser Kul­tur-Part­ner, die Bus­ters, hät­ten gern heu­te mit euch eine etwas grö­ße­re Par­ty gefei­ert. Die Pan­de­mie lässt das der­zeit nicht zu, aber was nicht ist, kann viel­leicht noch werden.
[…] damit die­je­ni­gen, die jetzt nicht hier sein kön­nen, auch etwas [von der Titel­ver­lei­hung] mit­be­kom­men, sind direkt heu­te früh ver­schie­de­ne Pro­jekt­ta­ge des Netz­werks für Demo­kra­tie und Cou­ra­ge gestar­tet. Hier wer­den die Klas­sen 7 bis 9 für die The­men „Wir­kung von Spra­che“, „Sexis­mus und Queer-Feind­lich­keit“ sowie zu men­schen­ver­ach­ten­den Ein­stel­lun­gen sen­si­bi­li­siert und erler­nen Stra­te­gien für ein cou­ra­gier­tes Handeln. […]

Stef­fi Schwa­be – Sozi­al­päd­ago­gin der Gesamtschule 
mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Petersha­gen der FAWZ gGmbH

Aus der Rede der Schulleitung:

[…] Im Novem­ber vor 31 Jah­ren war ich so alt wie eini­ge der ange­hen­den Abitu­ri­en­ten unse­rer Schu­le heu­te. Ich bin in Ost­deutsch­land auf­ge­wach­sen und ich glaub­te damals, Ras­sis­mus gäbe es bei uns nicht. Ich glaub­te, dass alle Men­schen in dem Bewusst­sein auf­ge­wach­sen sei­en, dass ihr Land, ihre Ras­se oder ihre Reli­gi­on eine von vie­len ist und nie­mals die ein­zig Wah­re und Beste.
Lei­der muss­te ich mit 18 schmerz­haft erken­nen, dass mei­ne Über­zeu­gun­gen nicht den Rea­li­tä­ten in mei­nem Hei­mat­bun­des­land ent­spra­chen. In jenem Novem­ber im Jahr 1990 starb ein jun­ger Ango­la­ner an den Fol­gen eines Neo­na­zi-Über­grif­fes. Ama­deu Anto­nio Kio­wa kam gera­de von der Abschieds­fei­er eines Kol­le­gen, als er von meh­re­ren Neo­na­zis ange­grif­fen wur­de. Sie lie­fen auf ihn zu, schlu­gen und tra­ten auf ihn ein. Kio­wa, der Jah­re zuvor als Ver­trags­ar­bei­ter ein­ge­wan­dert war, erlag sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Die Tat, die mei­ne Über­zeu­gung, dass es hier im Osten kei­nen Ras­sis­mus gäbe, ins Wan­ken brach­te, ereig­ne­te sich nur weni­ge Kilo­me­ter von hier, im bran­den­bur­gi­schen Eberswalde.
Seit­dem hat es vie­le wei­te­re Über­grif­fe gege­ben, nicht immer phy­sisch, son­dern auch oft ver­ba­ler Natur. […] Dou­dou Diè­ne, ein Jurist und ehe­ma­li­ger Son­der­be­richt­erstat­ter der Ver­ein­ten Natio­nen sag­te ein­mal: „Ras­sis­mus gedeiht da, wo er geleug­net wird.” Wir als Schu­le wol­len den wach­sen­den Ras­sis­mus in unse­rer Gesell­schaft nicht leug­nen, son­dern aktiv Zei­chen dagegensetzen.
Am Anfang habe ich gesagt, wir bekom­men heu­te den Titel „Schu­le ohne Ras­sis­mus — Schu­le mit Cou­ra­ge“ ver­lie­hen, aber das ist nicht rich­tig. Es ist kein Titel und auch kei­ne Aus­zeich­nung, son­dern eine Ver­pflich­tung, der ihr, lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter Lei­tung und in Zusam­men­ar­beit mit Frau Schwa­be, eine Stim­me ver­leiht. „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“ bedeu­tet die Ver­pflich­tung, Ras­sis­mus, Vor­ur­tei­len, Homo­pho­bie, Sexis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und Rechts­ex­tre­mis­mus an unse­rer Schu­le kei­nen Raum zu geben und dem ent­schie­den ent­ge­gen­zu­tre­ten. Es ist jetzt durch Aktio­nen – in der Schu­le und auch dar­über hin­aus – an uns, zu zei­gen, dass wir den Wunsch haben, in einer Welt ohne Ras­sis­mus zu leben.

In die­sem Sin­ne dan­ke ich der AG „Schu­le ohne Ras­sis­mus“ und ihrer Lei­te­rin Frau Schwa­be für das bis­her gezeig­te außer­ge­wöhn­li­che Enga­ge­ment und ver­spre­che, dass ihr von eurer Schu­le alle Unter­stüt­zung, die ihr braucht, erhal­ten wer­det, um die Idee einer Gesell­schaft frei von Ras­sis­mus mit Leben zu füllen.

Doreén Rit­ter – Stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin der Gesamtschule 
mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Petersha­gen der FAWZ gGmbH

 

In diesem Jahr haben sich 44 Schüler*innen der Klasse 13 den Abiturprüfungen gestellt

Abiturienten-2021_GSP-(003)

In die­sem Jahr haben sich 44 Schüler*innen der Klas­se 13 den Abitur­prü­fun­gen gestellt (hier alphabetisch):

(aus der 13_1) Frie­de­ri­ke Agnes Berend, Mari­et­ta Fuchs, Robin Goe­tz, Meli­na Göp­fert, Meli­na Hahn­ke, Ben Heckes, Caro­lin Hein­rich (mit einem Abitur­durch­schnitt von 1,0), Lin­nea Frie­da Hel­big, Mar­cus Hirsch, Lisa Marie Kab­be, Jamie-Lee Kara­fi­at, Pas­cal Knob­loch, Jere­my Lüder, Lea Jet­te Sie­gel, Bart­osz Sil­ber­na­gel, Anna Stan­ke, Anika Ulew­ski, Niklas Wirsig 

(aus der 13_2) Anne Sophie Appis, Paul Franz Bau­mann, Pia Buch­mann, Juli­us Dah­me, Anna-Lena Engel­hardt, Pas­cal Foch­ler, Tom Grö­s­chel, Ale­xa Herr­mann, Eme­ly Kötz, Sebas­ti­an Kowski,

Eli­sa Romi­na Krie­se, Maxi­mi­li­an Krü­ger, Leon Chris­ti­an Lech­ler, Fried­rich Lun­acek, Anna Omelskyy, Lisa Pit­tel­kow, Arnim Rie­mer, David Rosen­tre­ter, Mal­te Scha­de­berg, Lil­ly Schlei­cher, Eli­na Senk­beil, Paul Wal­ter, Vanes­sa Werner.

Das Foto wur­de am 25. Juni 2021 von unse­rem Leh­rer Wolf­gang Rades­ke auf­ge­nom­men. Die abge­bil­de­ten Schü­ler sind mit der Ver­öf­fent­li­chung einverstanden.

Wir gra­tu­lie­ren allen Abiturienten.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Petersha­gen der FAWZ gGmbH

Unternehmen Zukunft

INISEK „Unter­neh­men Zukunft“

Geför­der­tes Schul­pro­jekt zur Her­aus­bil­dung und Stär­kung von sozia­len und per­so­na­len Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen an der Gesamt­schu­le Petershagen

Das dies­jäh­ri­ge INI­SEK-Pro­jekt „Unter­neh­men Zukunft“ für Schüler:innen der zehn­ten Klas­se unse­rer Schu­le ging am 11. Juni 2021 erfolg­reich zu Ende. In jeweils ein­wö­chi­gen Work­shops berei­te­ten sich die Schüler:innen mit ver­schie­de­nen The­men­schwer­punk­ten auf das zukünf­ti­ge Berufs­le­ben vor. Sie übten sich in dem Wahr­neh­men und Lösen von Kon­flik­ten und im Füh­ren von schwie­ri­gen Gesprä­chen. Übun­gen aus der Erleb­nis­päd­ago­gik und der Media­ti­on hal­fen den Schüler:innen die Per­spek­ti­ven zu wech­seln und das eige­ne Ver­hal­ten zu reflek­tie­ren. Die gemein­sa­me Ana­ly­se von All­tags- aber auch Berufs­si­tua­tio­nen, kom­bi­niert mit pra­xis­ori­en­tier­tem Input zu Kom­mu­ni­ka­ti­on und Per­sön­lich­keit und Team­bil­dungs­auf­ga­ben, war für die Schüler:innen eine wert­vol­le Berei­che­rung. Außer­halb des sonst bestehen­den schu­li­schen Leis­tungs­drucks, wur­de indi­vi­du­ell auf die Fra­gen und Pro­ble­me der Schüler:innen ein­ge­gan­gen. In „…locke­re Atmo­sphä­re“ mit „… Spaß an viel­fäl­ti­gen Team- und Assess­ment Cen­ter-Übun­gen“ war es für die Schüler:innen eine gelun­ge­ne Pro­jekt­wo­che zum Schul­jah­res­ab­schluss. Die Work­shops mit exter­nen Trainer*innen wur­den durch die „Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe 1“ (INISEK) gefördert.

 

Foerderhinweis fuer INISEK I_EU_MBJS_INISEK I_SJ 2016-17

Philippinen in NOT — wir helfen

Eine Aktion der Schüler und Mitarbeiter der FAW gGmbH

Sehr geehr­te Besu­che­rin, sehr geehr­ter Besu­cher unse­rer Webseite,

die ver­hee­ren­de Natur­ka­ta­stro­phe durch den Tai­fun Hai­y­an auf den Phil­ip­pi­nen berührt uns in beson­de­rer Wei­se und hat uns sehr betrof­fen gemacht. Tau­sen­de Tote, hun­dert­tau­sen­de Obdach­lo­se – ein uner­mess­li­ches Leid, wel­ches wir uns kaum vor­stel­len können.

Die­se Nach­rich­ten betref­fen uns als einen Trä­ger sozia­ler Ein­rich­tun­gen in ele­men­ta­rer Wei­se. Da wir uns zur Bil­dung jun­ger Men­schen und zu sozia­ler Ver­ant­wor­tung als wich­ti­gem Erzie­hungs­ziel beken­nen, ist es uns ein Bedürf­nis, auf die Not unse­rer phil­ip­pi­ni­schen Mit­men­schen mit prak­ti­zier­ter Soli­da­ri­tät zu reagieren.

Wir haben daher die Aktion

Philippinen in NOT - wir helfen

ins Leben gerufen.

Wir bit­ten Sie, die­se Akti­on mit Ihrer Spen­de zu unterstützen.

Wir haben ein Spen­den­kon­to bei der Deut­schen Bank ein­ge­rich­tet, wohin Sie bit­te mit dem Ver­merk Phil­ip­pi­nen in NOT Ihre Spen­de vor­neh­men können.
Das Kon­to lautet:

Deut­sche Bank AG
Kon­to­num­mer: 254283510
BLZ: 12070024

Ihre Spen­de beglei­ten wir mit wei­te­ren Aktio­nen unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu den kom­men­den Tagen der offe­nen Tür oder Weih­nachts­märk­ten oder ganz ande­ren noch ent­ste­hen­den Aktivitäten.

Die zusam­men­ge­kom­me­nen Mit­tel wol­len wir an das Deut­sche Rote Kreuz wei­ter­lei­ten. Das DRK setzt die Mit­tel ent­spre­chend sei­nen Prio­ri­tä­ten für die Hil­fe auf den Phil­ip­pi­nen ein. Über das DRK haben wir auch die Mög­lich­keit, an Sie eine Spen­den­be­schei­ni­gung erstel­len zu las­sen, sofern Sie dies wünschen.

Vie­len Dank für Ihre Spende!

30. November 2013: Weihnachtsmarkt und Tag der offenen Tür

Es weih­nach­tet wie­der und unse­re Schü­ler haben sich wie jedes Jahr wie­der Mühe gege­ben, die Vor­freu­de auf das Fest der Lie­be leben­dig wer­den zu lassen.

Weihnachtsmarkt und Tag der offenen Tür am 30.11.2013Wenn auch Sie in vor­weih­nacht­li­che Stim­mung kom­men wol­len und ganz neben­bei ein­mal unse­re Schu­le ken­nen ler­nen wol­len, dann hei­ßen wir Sie herz­lich will­kom­men auf unse­ren Weih­nachts­markt am 30. Novem­ber 2013 in der Zeit von 15:00 bis 19:00 Uhr.

Las­sen Sie sich ver­wöh­nen mit ver­schie­de­nen weih­nacht­li­chen Köst­lich­kei­ten und lau­schen Sie neben­bei unse­rem klei­nen, lie­be­voll zusam­men­ge­stell­ten Musikprogramm.

Feh­len Ihnen Weih­nachts­ge­schen­ke? Viel­leicht fin­den Sie eines an einem unse­rer zahl­rei­chen Stände.

Gleich­zei­tig fin­det an die­sem Tag unser 1.Tag der offe­nen Tür in die­sem Schul­jahr statt. Wir bie­ten meh­re­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen an, die Sie dazu nut­zen kön­nen, um etwas über unse­re Schu­le zu erfah­ren. Dabei wird Inter­es­sen­ten das Schul­kon­zept mit den ein­zel­nen Fach­be­rei­chen vor­ge­stellt. Es gibt also viel zu sehen und zu erfahren.

Bei Fra­gen ste­hen Ihnen die Schü­ler und Leh­rer gern zur Verfügung.

Wir freu­en uns auf Sie!

Aus aktu­el­lem Anlass möch­ten wir auf eine wich­ti­ge Spen­den­ak­ti­on an unse­ren Schu­len auf­merk­sam machen.

Vom ande­ren Ende der Welt errei­chen uns Nach­rich­ten und Bil­der, die uns in beson­de­rer Wei­se berüh­ren und betrof­fen machen. Natur­ge­wal­ten bewir­ken Leid und mensch­li­chen Ver­lust, berau­ben zehn­tau­sen­de Men­schen ihrer Exis­tenz­grund­la­gen, neh­men einer gan­zen Regi­on die Hoff­nung auf eine lebens­wer­te Zukunft.

Die­se Nach­rich­ten betref­fen uns als einen Trä­ger sozia­ler Ein­rich­tun­gen in ele­men­ta­rer Wei­se. Da wir uns zur Bil­dung jun­ger Men­schen und zu sozia­ler Ver­ant­wor­tung als wich­ti­gem Erzie­hungs­ziel beken­nen, ist es uns ein Bedürf­nis, auf die Not unse­rer phil­ip­pi­ni­schen Mit­men­schen mit prak­ti­zier­ter Soli­da­ri­tät zu reagieren.

Daher haben wir die Aktion Philippinen_in_NOT_web

ins Leben gerufen.

Wir wol­len nicht taten­los zuse­hen, son­dern hel­fen durch Han­deln und bit­ten Sie unse­re Akti­on zu unterstützen.

Auf den kom­men­den Ver­an­stal­tun­gen unse­rer Schu­len wer­den Sie daher Spen­den­bo­xen und Ver­kaufs­stän­de fin­den, mit denen unse­re Schü­ler und Mit­ar­bei­ter für die Akti­on Spen­den sammeln.

Wei­ter­hin haben wir haben ein Spen­den­kon­to bei der Deut­schen Bank ein­ge­rich­tet, wohin Sie bit­te mit dem Ver­merk Phil­ip­pi­nen in NOT Ihre Spen­de vor­neh­men können.

Das Kon­to lautet:

Deut­sche Bank AG
Kon­to­num­mer: 254283510
BLZ: 12070024

Wir bedan­ken uns im Vor­aus bei allen Spendewilligen.

Run for Help 2013

Am 25. März 2013 lie­fen sie wie­der für den guten Zweck: Die Schü­ler der Gesamt­schu­le Petersha­gen gaben zum tra­di­tio­nel­len „Run for Help“-Lauf ihr Bes­tes, um Spen­den­gel­der für sozia­le Zwe­cke zu sam­meln. Die­ses Jahr fand der Lauf auf­grund der fros­ti­gen Tem­pe­ra­tu­ren zum ers­ten Mal in der Gie­bel­see-Hal­le statt. Die­se war nicht nur durch die eige­nen Schü­ler, son­dern auch durch Gäs­te gut besucht.

In Emp­fang genom­men wur­den die Gäs­te neben der Schul­lei­te­rin, Frau Schmidt-Gabri­el, von Herr Borch­hardt, Bür­ger­meis­ter von Petershagen/Eggersdorf, dem Land­rat und Herrn Baas­ke, den Minis­ter für Soziales.

Nach ein­lei­ten­der Rede, war­um Pro­jek­te wie „Run for Help“ so wich­tig für die Gesell­schaft sind, wur­de dem Ehren­gast, Frau Rose­ma­rie Ste­phan, die Ver­dienst­me­dail­le des Ver­dienst­or­dens der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­lie­hen. Rose­ma­rie Ste­phan, selbst an Mul­ti­ple Skle­ro­se erkrankt, hat trotz der Dia­gno­se nie auf­ge­ge­ben und macht ande­ren Erkrank­ten mit Ihrer Selbst­hil­fe­grup­pe in Petershagen/Eggersdorf Mut. Mit ihrem Enga­ge­ment hilft sie Men­schen aus der schein­bar aus­weg­s­lo­sen Situa­ti­on und zeigt, dass es immer Wege gibt, das Leben lebens­wert zu bestim­men. Mit der Ver­dienst­me­dail­le bekommt die bereits 71-Jäh­ri­ge für ihre Taten die offi­zi­el­le Aner­ken­nung ver­lie­hen, die sie sich red­lich ver­dient hat.

Nach der Aus­zeich­nung ging es an den Start­schuss für den 5. Spen­den­lauf, den sich Herr Baas­ke nicht neh­men ließ. Die Schü­ler lie­fen in Staf­feln den gan­zen Tag hin­durch, um mit den Spen­den­gel­dern Men­schen mit Behin­de­rung zu unter­stüt­zen. Der Erlös des Laufs geht an drei ver­schie­de­ne Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen. Der Groß­teil davon an MS-Verband.

Mit 15 schon Geschäftsfrau

In jedem Jahr fin­det im März an unse­rer Schu­le ein NFTE-Kurs statt. Hin­ter dem Kür­zel NFTE ver­birgt sich das Net­work for Tea­ching Entrepreneurship.
Ziel der durch­ge­führ­ten NFTE-Kur­se ist es, Unter­neh­mer­geist von Haupt‑, Real- und Gesamt­schü­lern zu wecken und ihre Chan­cen am Arbeits­markt durch die Ver­mitt­lung beruf­li­cher Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen zu verbessern.

Ent­wi­ckelt wur­de das NFTE-Pro­gramm 1987 vom ame­ri­ka­ni­schen Ex-Mana­ger und Leh­rer Ste­ve Mariot­ti, der ent­deck­te, dass er sei­ne Klas­se in der South Bronx wesent­lich mehr für Mathe­ma­tik begeis­tern konn­te, wenn er den „tro­cke­nen” Stoff mit prak­ti­schen Bei­spie­len aus dem Unter­neh­mer­a­ll­tag aufpeppte.

So ent­wi­ckeln seit Grün­dung unse­rer Schu­le unse­re Schü­ler in NFTE-Kur­se eige­ne Geschäfts­ideen und stel­len die­se in einem Busi­ness-Plan dar. Am Ende des Kur­ses fin­det eine Prä­sen­ta­ti­on der Plä­ne und die Aus­wahl der bes­ten Ideen statt.

In die­sem Jahr setz­te sich Mira Krü­ger (9c) mit ihrer Geschäfts­idee WAUZI (frisch zube­rei­te­tes Hun­de­fut­ter) durch und gewann im Juni 2012 den schul­in­ter­nen Wett­be­werb. Im Sep­tem­ber bewarb sie sich um die Teil­nah­me am Bun­des­wett­be­werb und konn­te sich mit neun wei­te­ren Jugend­li­chen aus allen Tei­len Deutsch­lands qua­li­fi­zie­ren, am 13. Okto­ber 2012 in der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin ihre Geschäfts­idee vor einer Jury vorzustellen.

Der Sie­ger des Bun­des­wett­be­werbs darf sei­ne Geschäfts­idee im April 2013 in New York vor­stel­len, so wie es im April 2012 unse­re Schü­le­rin Pas­ca­li­ne Huth (11a) tun durfte.

Schulwald

In Zusam­men­ar­beit mit der Gemein­de Petersha­gen wird unse­re Schu­le in den kom­men­den Jah­ren ein Wald­stück bewirt­schaf­ten – den „Schul­wald“ der Gesamt­schu­le Petersha­gen. Die Idee eines Schul­wal­des ist es, dass Schü­ler ein aus­ge­wähl­tes Wald­stück – „ihr Wald­stück“ – unter Anlei­tung des ört­li­chen Förs­ters betreu­en und einen Groß­teil der Betriebs­ar­bei­ten sel­ber durchführen.

Durch prak­ti­sches Arbei­ten, durch Ein­bli­cke in die öko­lo­gi­schen Zusam­men­hän­ge und durch die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit ihrem Wald ler­nen die Schü­ler, ihre Umwelt als schüt­zens­wer­tes Gut zu schät­zen und zu erhalten.

Die Idee unse­res Schul­wal­des muss nun wach­sen. Ein Anfang ist getan.

Im Lau­fe der Zeit soll im Zusam­men-hang mit dem Unter­neh­men Wald ein Come­ni­us-Pro­jekt mit einer spa­ni­schen Part­ner­schu­le bean­tragt wer­den, um gemein­sam am The­ma „Wald und Wald­ster­ben“ zu arbei­ten und zu forschen.

Eine Part­ner­schu­le ist bereits gefun­den. Den Kon­takt hat unse­re neue Leh­re­rin für Spa­nisch und Eng­lisch, Frau Mar­ta Mar­tí­nez, her­ge­stellt, die bereits erfolg­reich ein ande­res Öko­lo­gie­pro­jekt mit der spa­ni­schen Schu­le durch­füh­ren konnte.

Teambildung im Teamseilgarten

Gemein­sam etwas wagen, Ver­trau­en erle­ben, sich über­win­den, gemein­sam Zie­le errei­chen, Spaß haben und stolz sein auf das Erreichte…
All das und noch vie­les ande­re erlab­te die Klas­se 8b wäh­rend ihrer Klas­sen­fahrt Mit­te Sep­tem­ber 2012 an den Gross Väter See in der Nähe von Templin.

Ech­tes High­light der Klas­sen­fahrt war der Akti­ons­tag im Team­seil­gar­ten, der, wie der Name schon aus­drückt, auf Tea­mer­leb­nis­se und Inter­ak­ti­on aus­ge­legt war. Damit unter­schei­det sich ein sol­cher Team­seil­gar­ten von Klet­ter­parks und Klet­ter­wäl­dern, die auf indi­vi­du­el­le Erleb­nis­se fokus­siert sind.

In einem Team­seil­gar­ten kön­nen Übun­gen kön­nen nur gemein­sam in Team­ar­beit gelöst wer­den, d.h. unter ande­rem man klet­tert im Team: Der Team­ge­dan­ke und Sozi­al­kom­pe­ten­zen ste­hen im Vor­der­grund. Jeder Teil­neh­mer wird von Mit­schü­lern und Freun­den über ein Klet­ter­seil gesi­chert, wobei die Grup­pe die gan­ze Zeit von zwei Trai­nern betreut wurde.

Das Trai­ner­team der Schat­ten­sprin­ger hat Team­geist für die 8b erleb­bar gemacht. Sehen Sie selbst: