Schöne Herbstferien

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Eltern, lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

FAWZ_Schöne Herbstferien_2019FAWZ_Herbstferien-Gedicht_2019

mit die­sem klei­nen Gedicht wün­schen wir Euch und Ihnen schö­ne Herbst­fe­ri­en.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Peters­ha­gen der FAWZ gGmbH

Spanisch-Sprachdiplome DELE bei uns erwerben

Gesamtschule Petershagen wird anerkannter Prüfungsort

Logo_Institutio Cervantes BerlínIm Rah­men einer Ver­ein­ba­rung des spa­ni­schen Kul­tur­in­sti­tuts Insti­tu­to Cer­van­tes in Madrid und der Gesamt­schu­le Peters­ha­gen kön­nen ab dem 2. Halb­jahr des Schul­jah­res 2019/20 Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Schu­le die staat­li­chen spa­ni­schen Sprach­di­plo­me DELE direkt an unse­rem Stand­ort, der seit dem 20. August 2019 auto­ri­sier­te Prü­fungs­schu­le ist, erwer­ben.

Die Prü­fungs­vor­be­rei­tung und die Zer­ti­fi­zie­rung zu ver­güns­tig­ten Kon­di­tio­nen erfol­gen in direk­ter Zusam­men­ar­beit zwi­schen unse­rer Schu­le und dem Insti­tu­to Cer­van­tes.

Die Uni­ver­si­tät Sala­man­ca erstellt und bewer­tet die schrift­li­chen Tei­le der Prü­fun­gen, die von dem Insti­tu­to Cer­van­tes und unse­rer Schu­le durch­ge­führt wer­den.

DELE-Sprachdiplome für Schülerinnen und Schüler unserer Gesamtschule Petershagen

Die münd­li­chen Prü­fun­gen kön­nen in einem Zeit­raum vor und nach dem schrift­li­chen Ter­min oder auch am Tag der schrift­li­chen Examen in den Prü­fungs­schu­len durch auto­ri­sier­te Spa­nisch­lehr­kräf­te, die im Vor­feld an den Fort­bil­dun­gen zum DELE-Prü­fer teil­ge­nom­men haben, vor Ort an unse­rer durch­ge­führt wer­den.

Mit der Mög­lich­keit die­ser Prü­fung erwei­tern wir als Gesamt­schu­le Peters­ha­gen unse­re Palet­te an berufs- und stu­di­en­vor­be­rei­ten­den Maß­nah­men und Qua­li­fi­zie­rungs­mög­lich­kei­ten.

Doreén Rit­ter
Fach­kon­fe­renz­lei­te­rin Moder­ne Fremd­spra­chen
Stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin

Gewonnen beim internationalen Zeichenwettbewerb

D. Schiller eine der Gewinnerinnen

Unse­re ehe­ma­li­ge Schü­le­rin D. Schil­ler gehört zu den Preis­trä­ge­rin­nen des 52. Inter­na­tio­na­len Zei­chen­wett­be­werbs des Lan­des Bran­den­burg. Mit ihrem Comic „Sam and Alex”, in dem uns eine Kat­ze typisch mensch­li­che Ver­hal­tens­wei­sen ver­an­schau­licht, über­zeug­te sie die Jury. Ihr Comic wur­de aus 1.425 ein­ge­sen­de­ten Schü­ler-Arbei­ten aus­ge­wählt.

Gesamtschule Petershagen_Gewonnen beim interntionalen Zeichenwettbewerb_Comic D. Schiller_2019Der Preis beinhal­tet eine Ein­la­dung zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung in Schwedt/Oder und einen mehr­tä­gi­gen Kunst­work­shop. Wir gra­tu­lie­ren D. Schil­ler, die im letz­ten Schul­jahr an unse­rer Gesamt­schu­le Peters­ha­gen die 10. Klas­se abschloss und inzwi­schen ihre Aus­bil­dung woan­ders fort­setzt, herz­lich zu ihrem Erfolg!

Die Fach­schaft Kunst

Neues Partnerschaftsprojekt mit polnischer Schule

Petershagener Gesamtschüler und polnische Berufsschüler lernen die Lebenswelt des „anderen“ kennen

Das Schul­jahr 2019/20 hat gera­de begon­nen und bereits jetzt berei­ten Lehr­kräf­te inter­na­tio­na­le Aus­tausch­pro­jek­te vor. Eines davon soll pol­ni­sche Berufs­schü­ler der Zespół Szkół Tech­nicz­nych aus Szc­ze­ci­nek, die eine Aus­bil­dung im Bereich Holz bzw. Metall absol­vie­ren, nach Deutsch­land füh­ren, um die hie­si­ge Arbeits­welt ken­nen­zu­ler­nen.

Die Schü­ler sol­len mit deut­schen Alters­ge­nos­sen unse­rer Peters­ha­ge­ner Gesamt­schu­le in einer Jugend­her­ber­ge in Bad Saa­row unter­ge­bracht wer­den und im Novem­ber 2019 eine Woche lang in den Werk­stät­ten der FAWZ gGmbH ihre Kennt­nis­se in der Holz- und Metall­be­ar­bei­tung ver­tie­fen.

Für die deut­schen Jugend­li­chen aus Peters­ha­gen soll es dann im Mai 2020 nach Polen gehen. Dort wer­den sie im Rah­men des Bio­lo­gie-Leis­tungs­kur­ses in das Kon­zept des Öko­far­ming ein­ge­führt und dazu eine Woche auf einem der pol­ni­schen Berufs­schu­le ange­glie­der­ten Bau­ern­hof, der über eine eige­ne Käse­rei ver­fügt, ver­brin­gen.

Die Bio­lo­gie­leh­re­rin­nen unse­rer Gesamt­schu­le, Frau Anne Bau­roth und Frau Sophie Rei­se­ner, freu­en sich sehr auf das Pro­jekt, weil die Schü­ler so die Gele­gen­heit erhal­ten, im Unter­richt ver­mit­tel­te theo­re­ti­sche Kennt­nis­se prak­tisch umzu­set­zen.

Ein ers­tes Vor­be­rei­tungs­tref­fen zwi­schen den bei­den Schul­lei­tun­gen hat bereits im Juni 2019 statt­ge­fun­den. Als Lin­gua Fran­ca wur­de – wie spä­ter für die Schü­ler auch vor­ge­se­hen – Eng­lisch benutzt. Hilf­reich zur Sei­te stand beim Erst­ge­spräch aber auch die Peters­ha­ge­ne­rin Bar­ba­ra Bonin, die den Kon­takt zwi­schen den bei­den Schu­len initi­iert hat­te und den ers­ten Schrift­ver­kehr bestritt.

Bei­de Schul­lei­tun­gen hof­fen, dass der ange­streb­te Aus­tausch zu einem fes­ten Pro­gramm­punkt in unse­ren Schul­le­ben wer­den kann und dass die Schü­ler neben Fach­kennt­nis­sen auch ihre Kennt­nis­se der eng­li­schen Spra­chen ver­tie­fen und viel­leicht den einen oder ande­ren Begriff aus der Spra­che des Nach­bar­lan­des ver­in­ner­li­chen kön­nen.

Skła­dam ogrom­ne pod­zię­ko­wa­nia wszyst­kim osobom, któ­re orga­ni­zu­ją pro­jekt.

Wir dan­ken allen Hel­fern, die die­ses Pro­jekt orga­ni­sie­ren.

Doreén Rit­ter
Stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin

Wenn Lernen ganz von selbst geschieht

Unse­re Gesamt­schu­le Peters­ha­gen ist als Schu­le mit beson­de­rer Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung zer­ti­fi­ziert. Das bedeu­tet neben jähr­li­chen Ritua­len zur Berufs­vor­be­rei­tung auch, immer wie­der neue Chan­cen und Mög­lich­kei­ten zu ergrei­fen, um das zukünf­ti­ge Berufs­le­ben für Schü­le­rin­nen und Schü­ler erleb­bar zu machen. Eine sol­che Mög­lich­keit ist das Pro­jekt Ser­vice Lear­ning.

Service Learning an unserer Gesamtschule Petershagen

Ser­vice Lear­ning – oder Ler­nen durch Enga­ge­ment – ist eine Unter­richts­me­tho­de, die gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment von Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit im Unter­richt erwor­be­nen Kennt­nis­sen ver­bin­det. Die Ver­la­ge­rung von Ler­nen in Ein­rich­tun­gen außer­halb der Schu­le ver­mit­telt Kom­pe­ten­zen, die der nor­ma­le Unter­richt so nicht ent­wi­ckeln kann.  Dabei geht es neben dem Ver­tie­fen von theo­re­ti­schen Kennt­nis­sen haupt­säch­lich um die Über­nah­me von Ver­ant­wor­tung im gesell­schaft­li­chen Umfeld der Schu­le.

Eben die­ser Ver­ant­wor­tung stel­len sich seit März 2019 die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 8e (damals 7e) unse­rer Gesamt­schu­le Peters­ha­gen, indem sie ein­mal wöchent­lich im Rah­men des LER- und WAT-Wahl­pflicht­un­ter­richts in einer sozia­len Ein­rich­tung in Schul­nä­he tat­kräf­tig mit anpa­cken, um das Leben der Kli­en­ten ange­neh­mer und inter­es­san­ter zu gestal­ten und für die Schü­ler die Mög­lich­keit des sozia­len und emo­tio­na­len Ler­nens zu schaf­fen.

Eines von vie­len lau­fen­den Pro­jek­ten ist das Demenz­ca­fé, das jeden Don­ners­tag durch drei Ser­vice Lear­ner im Jugend­klub der Gemein­de Peters­ha­gen gestal­tet wird. Part­ner im Pro­jekt sind neben dem Jugend­klub Peters­ha­gen die Bera­tungs­stel­le für Men­schen mit Demenz in Straus­berg. Jeweils drei Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Senio­ren bzw. Men­schen mit Demenz begeg­nen sich im Rah­men die­ses Pro­jek­tes im Jedermann’s Café. Dazu ent­wi­ckel­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler klei­ne Pro­gram­me, die vom Vor­le­sen über gemein­sa­me Spie­le und Spa­zier­gän­ge bis zur Orga­ni­sa­ti­on eines klei­nen Unter­hal­tungs­nach­mit­tags rei­chen.

Auch die MOZ berich­te­te im April über das Ser­vice Lear­ning.

Was haben unsere Schüler vom Service Learning?

Sie erhal­ten Ein­bli­cke in sozia­le, öko­lo­gi­sche und kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen unse­rer Gemein­de, ler­nen, über­tra­ge­ne Auf­ga­ben ver­ant­wor­tungs­be­wusst zu erle­di­gen, stär­ken ihr Selbst­be­wusst­sein, bekom­men Kon­takt zu jün­ge­ren oder älte­ren Men­schen, han­deln soli­da­risch und erfah­ren die Inte­gra­ti­on in die Gemein­schaft. Sie erwer­ben Fähig­kei­ten und Qua­li­fi­ka­tio­nen, die sie in allen Situa­tio­nen des täg­li­chen Lebens benö­ti­gen: Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Team­kom­pe­tenz, Selbst­stän­dig­keit und Ver­ant­wort­lich­keit. Sie sind an der Lösung kon­kre­ter All­tags­pro­ble­me betei­ligt und ler­nen, fle­xi­ble und krea­ti­ve Lösun­gen für Fra­ge­stel­lun­gen zu fin­den und sich nicht ent­mu­ti­gen zu las­sen, wenn Din­ge manch­mal nicht sofort funk­tio­nie­ren.

Nach den Som­mer­fe­ri­en berei­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine Pro­jekt­prä­sen­ta­ti­on für unse­re Pro­jekt­part­ner, die Schu­le und alle Inter­es­sier­ten vor. Der Ter­min der Prä­sen­ta­ti­on wird recht­zei­tig auf unse­rer Web­sei­te bekannt­ge­ge­ben.

Doreén Rit­ter
Stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin

Youth For Understanding

Petershagener Gesamtschüler leistet 14 Tage Freiwilligendienst in den USA

In den USA ist Vol­un­tee­ring ein dau­er­haf­ter Teil des gesell­schaft­li­chen Lebens. Vol­un­te­ers, d. h. Frei­wil­li­ge, wer­den in Schu­len, Tier­hei­men, Alten­hei­men, Büche­rei­en, für Nach­mit­tags- oder Som­mer­pro­gram­me für Kin­der usw. gesucht. Dabei sind die Frei­wil­li­gen nicht nur ame­ri­ka­ni­sche Staats­bür­ger, son­dern kön­nen durch­aus auch deut­sche Schü­ler sein, die einen ers­ten oder mitt­le­ren Schul­ab­schluss anstre­ben.

USA for you

Mit „USA for you“ rei­sen die Schü­ler in einer Grup­pe von 15 Jugend­li­chen in die USA, leben in einer US-ame­ri­ka­ni­schen Gast­fa­mi­lie, enga­gie­ren sich vor Ort in gemein­nüt­zi­gen Pro­jek­ten, haben die Gele­gen­heit für gemein­sa­mes Sight­see­ing und Frei­zeit in der Grup­pe und neh­men an einem beglei­ten­den Eng­lisch-Sprach­kurs teil.
USA for You wird finan­ziert vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWi), der Robert Bosch Stif­tung sowie der US-Bot­schaft. Die­se För­de­rer über­neh­men alle Kos­ten (inkl. Flug) […]”. (Quel­le: Web­sei­te von Youth For Unter­stan­ding)

Alles, was ein inter­es­sier­ter Schü­ler tun muss, ist sich bewer­ben und sich dann den Aus­wahl­ge­sprä­chen in deut­scher und eng­li­scher Spra­che stel­len. Genau das tat Mar­vin Lihán, Schü­ler der Klas­se 10d unse­rer Gesamt­schu­le Peters­ha­gen, mit Hil­fe sei­ner Eng­lisch- und Klas­sen­leh­re­rin und sei­ner Eltern. Mar­vins Enga­ge­ment zahl­te sich aus – er erhielt einen der begehr­ten Rei­se­plät­ze und flog mit einer Grup­pe von Jugend­li­chen aus Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern nach Michi­gan in die USA.

Marvin als Voluteer in Michigan

Mar­vins vier­köp­fi­ge Gast­fa­mi­lie nahm ihn herz­lich auf, beson­ders die bei­den klei­nen Töch­ter der Fami­lie freu­ten sich über den „Kurz­zeit­bru­der“. Kaum ange­kom­men, ging es auch schon in die Frei­wil­li­gen­pro­jek­te, um dem Prin­zip des Vol­un­tee­ring vom ers­ten Tag des Auf­en­halts an Rech­nung zu tra­gen. Die Jugend­li­chen arbei­te­ten auf der Com­mu­ni­ty Farm von Ann Arbor, in einem Thrift Shop (einer Art Klei­der­la­den für Bedürf­ti­ge), für die Food Gathe­rers (ver­gleich­bar mit der Tafel in Deutsch­land), im Com­mu­ni­ty Gar­den „Gro­wing Hope“ und in der Neu­tral Zone (einer Art Jugend­club). Es gab viel Gele­gen­heit, mit den Ein­hei­mi­schen in Kon­takt zu tre­ten und damit einen ein­zig­ar­ti­gen Ein­blick in die Kul­tur der Ver­ei­nig­ten Staa­ten zu erhal­ten.

Neben der Arbeit hat­te Mar­vin mit sei­ner Rei­se­grup­pe auch die Gele­gen­heit, Michi­gan aus der Sicht des Tou­ris­ten ken­nen­zu­ler­nen. Dabei ent­deck­te er Detroit als ehe­ma­li­ges Zen­trum des Auto­mo­bil­baus, fuhr nach Ann Arbor, in des­sen Zen­trum die Uni­ver­si­ty of Michi­gan gele­gen ist, und besuch­te Green­field Vil­la­ge, ein Frei­licht­mu­se­um, das sei­nen Besu­chern eine Rei­se in die Ver­gan­gen­heit von Michi­gan ermög­licht.

Mar­vin kam mit wun­der­vol­len Erin­ne­run­gen von sei­ner USA-Rei­se zurück und kann sich inzwi­schen vor­stel­len, an einem län­ge­ren Aus­tausch­pro­gramm teil­zu­neh­men. Er erzähl­te mir, dass er auf jeden Fall wie­der die Chan­ce ergrei­fen wür­de, an einer sol­chen Rei­se teil­zu­neh­men und hofft, dass auch ande­ren Jugend­li­chen in Zukunft die Mög­lich­keit gege­ben wird, ihren Hori­zont auf die­se Wei­se zu erwei­tern.                                               

Doreén Rit­ter
Klas­sen­leh­re­rin der 10d und Fach­leh­re­rin für Eng­lisch
Stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin

Guter Start in das Schuljahr 2019/20

Lie­be Schul­an­fän­ger, lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Eltern,
lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

FAWZ_Guter Start in das Schuljahr 2019/20wir wün­schen Euch und Ihnen allen einen guten Start in das neue Schul­jahr 2019/20.

Vor allem unse­ren „Schul­an­fän­gern“ wün­schen wir ein tol­les ers­tes Jahr an unse­ren Schu­len. Egal, ob Ihr in unse­ren Grund‑, Ober- oder Gesamt­schu­len oder in unse­rer Beruf­li­chen Schu­le Euer ers­tes Jahr begeht. Herz­lich will­kom­men bei uns!

Auch unse­re neu­en Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen hei­ßen wir herz­lich will­kom­men an unse­ren Schu­len!

Wir hof­fen, dass Ihr Euch und Sie sich gut bei uns ein­le­ben und wohl­füh­len.

Wir freu­en uns dar­auf, mit Euch und Ihnen allen in das neue Schul­jahr zu star­ten. Wir wol­len unse­re „Neu­en“ ken­nen­ler­nen und unse­re „Alten“ wie­der­se­hen. Wir wol­len mit Euch und Ihnen ler­nen und arbei­ten und uns gemein­sam über ers­te Erfol­ge freu­en.
Las­sen wir neue Freund­schaf­ten ent­ste­hen und freu­en uns auf eine span­nen­de Zeit mit vie­len Höhe­punk­ten — und vor allem Spaß!

Auf in ein gutes Schul­jahr vol­ler Erleb­nis­se, Erfol­ge und neu­er Freund­schaf­ten!

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Peters­ha­gen der FAWZ gGmbH

Summer in Britain

Vom 22. Juni bis 1. Juli 2019 ver­brach­ten nun bereits zu fünf­ten Mal Jugend­li­che aller Klas­sen­stu­fen unse­rer Gesamt­schu­le Peters­ha­gen zehn erleb­nis­rei­che Tage in Groß­bri­tan­ni­en, um ihr Eng­lisch zu schu­len, aber natür­lich auch, um Urlaub zu machen. Beglei­tet wur­den sie wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch von zwei Lehr­kräf­ten.

Sommerferienreise nach Canterbury

Die von der Schu­le orga­ni­sier­te Som­mer­fe­ri­en­rei­se führ­te die 26-köp­fi­ge Grup­pe in die­sem Jahr in die Regi­on um Can­ter­bu­ry. Alle Schü­ler wur­den in bri­ti­schen Fami­li­en in einer Rei­hen­haus­sied­lung in einem Vor­ort von Can­ter­bu­ry unter­ge­bracht. Hier muss­te jeder sei­ne Eng­lisch­kennt­nis­se anwen­den, um sich mit den Gast­el­tern zu ver­stän­di­gen und alle ver­lo­ren schon bald die Scheu, sich des Eng­li­schen zu bedie­nen. Das eine oder ande­re neue Wort oder eine Rede­wen­dung konn­ten dem eige­nen Reper­toire an sprach­li­chen Mit­teln schnell hin­zu­ge­fügt wer­den.

Für den Auf­ent­halt der Grup­pe hat die Gesamt­schu­le Peters­ha­gen ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm zusam­men­ge­stellt. So nah­men die Jugend­li­chen an einer Can­ter­bu­ry Tales Tour (in eng­li­scher Spra­che) teil, denn „[a] visit to Can­ter­bu­ry is not com­ple­te wit­hout expe­ri­en­cing Chaucer’s famous tales [with] cos­tu­med gui­des, walk[ing] along­si­de Chaucer’s pil­grims and revel in the recrea­ted medi­eval sce­nes as five colour­ful tales of love, infi­de­li­ty, intri­gue, courtship and death are brought vivid­ly to life.” (www.canterburytales.org.uk)

Eben­so “very Bri­tish” ist ein Sport, den man hier­zu­lan­de nur dem Namen nach kennt – Cri­cket. Für die rei­sen­den Jugend­li­chen unse­rer Gesamt­schu­le Peters­ha­gen ist die­ser Sport in einem Cri­cket Cour­se for Begin­ners zum Leben erwacht.

Aber auch der Natur in Eng­land wur­de ein Teil der Rei­se gewid­met. Ein loka­ler Gui­de emp­fing die Grup­pe zu einer Seashore Safa­ri “[to e]xplore Thanet’s chalk rocky shore for its fasci­na­ting rock­pool wild­life.” (explorekent.org/events/seashore-safari-westgate) Die Schü­ler erhiel­ten Aus­rüs­tung und Kar­ten­ma­te­ri­al und bega­ben sich auf eine Ent­de­ckungs­rei­se der Tier- und Pflan­zen­welt an der Küs­te von Kent.

Tagesausflug nach London

Vie­le ande­re Akti­vi­tä­ten war­te­ten auf die Rei­se­grup­pe wäh­rend des zehn­tä­gi­gen Auf­ent­halts, High­light war aber wohl der Tages­aus­flug nach Lon­don zum Ende der Fahrt. Eine Stadt­rund­fahrt, ein Besuch des Tower of Lon­don und der Tower Bridge, aber auch etwas Frei­zeit stan­den hier auf dem Pro­gramm.

Eine der Schü­ler­spre­che­rin­nen unse­rer Gesamt­schu­le Peters­ha­gen, Lil­ly, die auch die Fotos zur Ver­fü­gung gestellt hat, zog ein kur­zes, aber prä­gnan­tes Fazit der Schul­fahrt: “[…] die Rei­se hat mir sehr gefal­len.”

Für die nächs­ten Som­mer­fe­ri­en denkt unse­re Schu­le der­zeit über die Orga­ni­sa­ti­on einer Rei­se nach Irland nach, um den Schü­lern die Kul­tur und Natur der “grü­nen Insel” näher­zu­brin­gen.

Doreén Rit­ter
Stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin

Die Fotos zur Can­ter­bu­ry-Rei­se hat Lil­ly gemacht. 🙂

Abenteuer Peru

Seit dem Schul­jahr 2018/19 nimmt unse­re Gesamt­schu­le Peters­ha­gen, an der Spa­nisch als zwei­te Fremd­spra­che unter­rich­tet wird, an einem Schü­ler­aus­tausch­pro­gramm mit der Max-Uhle-Schu­le in Are­qui­pa, Peru, teil. Im Rah­men die­ses Pro­gramms ver­brach­ten acht perua­ni­sche Schü­ler im Oktober/November 2018 zwei Mona­te in Deutsch­land, leb­ten in Fami­li­en von Schü­lern der Gesamt­schu­le Peters­ha­gen und besuch­ten hier die Schu­le.

Am 7. Juni 2019 mach­te sich eine klei­ne Grup­pe Schü­ler aus den Jahr­gän­gen 9 und 11 für eben­falls zwei Mona­te zum Gegen­be­such nach Peru auf. Beglei­tet wur­den sie von einer Lehr­kraft bis Paris, wo sie den Anschluss­flug nach Lima nah­men. Nun haben unse­re Schü­ler einen Gruß aus Peru geschickt:

Hal­lo Frau Rit­ter, 

wir sind mitt­ler­wei­le seit ca. drei Wochen hier in Peru und wir haben uns hier super ein­ge­lebt. Nach etwa einer Woche haben wir uns echt zu Hau­se gefühlt. Wir kom­men alle super mit unse­ren Fami­li­en zurecht und auch in der Schu­le läuft alles.

Als wir am Frei­tag­abend (7. Juni) in Lima anka­men, hat uns Herr Teja­da (dor­ti­ger Koor­di­na­tor des Aus­tausch­pro­gramms) emp­fan­gen. Da Frei­tag­abend so ziem­lich die schlimms­te Zeit zum Auto­fah­ren in Lima ist, weil alle unter­wegs sind, haben wir ca. zwei Stun­den für eine Fahrt zum Hotel gebraucht, die nor­ma­ler­wei­se 45 min dau­ert. Zum Abend­essen gab es „Pol­lo a la bra­sa“ (Hühn­chen mit Pom­mes) und wir alle waren uns einig, dass wir noch nie zuvor so gutes Hühn­chen geges­sen hat­ten.  

Am nächs­ten Tag ging es schon früh aus dem Bett, aber das war okay, da die meis­ten von uns wegen des Jet­lags sowie­so um 4 Uhr mor­gens auf­ge­wacht sind. In einem Restau­rant, in dem sonst eher Ein­hei­mi­sche essen, gab es Früh­stück und anschei­nend ist es üblich, Ham­bur­ger zu früh­stü­cken.

Dann haben wir uns Lima ange­se­hen. Auf unse­rem Weg zu einer Kir­che haben wir einem Klip­pen­sprin­ger zuge­schaut. Die­ser hat­te sich als Mönch ver­klei­det und hat so an eine alte Erzäh­lung erin­nert. Im Stadt­kern haben wir uns die Regie­rungs­ge­bäu­de und Kir­chen ange­se­hen. Mit­tag­essen gab es in einem All-you-can-eat-Restau­rant, in dem es nur perua­ni­sche Spei­sen gab.

Am Sonn­tag muss­ten wir sehr früh auf­ste­hen und sind nach Are­qui­pa geflo­gen. Dort wur­den wir alle sehn­süch­tig von unse­ren Gast­fa­mi­li­en erwar­tet. Mei­ne Fami­lie ist mit mir nach Hau­se gefah­ren und ich bin ein­ge­zo­gen.

Kur­ze Zeit spä­ter haben wir uns alle in die Stadt auf­ge­macht. Da es hier kein öffent­li­ches Nah­ver­kehrs­sys­tem gibt, neh­men alle fast immer ein Taxi. Aber anders als in Deutsch­land bezahlt man hier ca. 1,50 € für eine Fahrt. In der Stadt sind wir in ein Thea­ter gegan­gen. Es war sehr span­nend und ich habe gemerkt, dass ich für mein Spa­nisch noch eini­ges tun muss.  

Am Mon­tag­mor­gen hat der Wecker trotz mei­ner „Som­mer­fe­ri­en-Stim­mung“ um 6:30 Uhr geklin­gelt und wir berei­te­ten uns auf die Schu­le vor. Unse­re Schu­le hat eige­ne Schul­bus­se, mit denen wir jeden Tag fah­ren. In mei­ner ers­ten Stun­de ging es direkt in den Mathe­un­ter­richt. Der ers­te Schul­tag ver­ging rela­tiv schnell und die Klas­sen haben uns alle gut auf­ge­nom­men. 

Am Diens­tag nah­men wir das ers­te Mal an unse­rem Spa­nisch­kurs teil und haben da Herrn Teja­da wie­der­ge­se­hen. Von dort an ver­gin­gen die Tage eigent­lich immer wie im Flug. Die Schu­le ist sehr groß und weit­läu­fig auf­ge­baut und erin­nert mich trotz­dem irgend­wie an unse­re Schu­le. In den Räu­men gibt es zum Bei­spiel die­sel­ben Stüh­le, wie wir sie haben, und auch sonst stammt gefühlt die Hälf­te des Equip­ments aus Deutsch­land.

Am Mitt­woch haben wir am Sport­fest der Max-Uhle-Schu­le teil­ge­nom­men und auch wir Deut­schen haben gezeigt, was wir so kön­nen. Durch die Höhe hier in Are­qui­pa ist man als Euro­pä­er viel schnel­ler außer Atem, aber trotz­dem hat Fried­rich Lun­acek es geschafft, wei­ter als jeder Perua­ner zu sprin­gen (5,18 m). Ich glau­be, unse­re Sport­leh­rer wären stolz auf ihn.

Am nächs­ten Tag haben die Leh­rer gestreikt, also konn­ten wir uns alle in der Stadt tref­fen (Perua­ner und Deut­sche). Auch die drit­te Schul­wo­che ver­ging schnell und nun ist es schon wie­der Wochen­en­de.

Die Wochen­en­den ver­brin­gen wir meist im Stadt­kern, manch­mal unter uns Deut­schen, manch­mal mit den perua­ni­schen Gast­ge­schwis­tern. Spe­zi­ell am ers­ten Wochen­en­de haben die Perua­ner den Vater­tag began­gen. Alle haben sich in der Schu­le getrof­fen und wir haben zusam­men geges­sen und gefei­ert.

Heu­te fin­det bei uns zu Hau­se ein BBQ mit allen deut­schen Schü­lern und ihren Geschwis­tern statt und am Mon­tag geht es dann auf unse­re Rund­rei­se durch Peru. Ich freue mich schon total, weil wir zum Bei­spiel am Mon­tag­nach­mit­tag in hei­ßen Quel­len baden gehen wol­len oder am Don­ners­tag den Machu Pic­chu im Son­nen­auf­gang bestei­gen. 

Es grüßt Sie herz­lich aus Peru Eric Pir­warz

Herz­li­che Grü­ße sen­den auch Ani­ka, Anne Sophie, Fried­rich, Emil und Cas­per.

Eric Pir­warz
Schü­ler des 11. Jahr­gangs

Hier ein paar tol­le Ein­drü­cke aus Peru, die uns Eric geschickt hat. 🙂

Junge Unternehmer ausgezeichnet

Schulinterner NFTE-Wettbewerb

Unse­re Gesamt­schu­le Peters­ha­gen hat im Schul­jahr 2018/19 den 12. NFTE-Lehr­gang für Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur Ein­füh­rung ins Unter­neh­mer­tum durch­ge­führt.
NFTE (gespro­chen: nif­ty – aus dem Eng­li­schen für pfif­fig, schlau, ein­falls­reich) steht für Net­work for Tea­ching Entre­pre­neurship und hilft Schü­lern, eine eige­ne Geschäfts­idee, die zu ihnen und ihren Fähig­kei­ten und Hob­bys pas­sen, zu ent­wi­ckeln.

Dabei haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Mög­lich­keit:

  • mehr über ihre Talen­te und Fähig­kei­ten zu ler­nen.
  • Selbst­ver­trau­en zu gewin­nen.
  • wirt­schaft­li­che Zusam­men­hän­ge bes­ser zu ver­ste­hen.
  • einen Busi­ness­plan zu ihrer Idee zu schrei­ben.
  • die­sen Busi­ness­plan vor einer Jury zu prä­sen­tie­ren.

Präsentation der Geschäftsideen

Eben die­se Chan­ce der Prä­sen­ta­ti­on ihrer Geschäfts­idee haben Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 8a und 8b des Schul­jah­res 2018/19 am 17. Juni 2019 wahr­ge­nom­men, nach­dem sie sich eine Woche lang mit ihrem NFTE-Leh­rer, Herrn Dr. Simon, inten­siv mit ihren Busi­ness­plä­nen beschäf­tigt hat­ten. Dabei muss­ten sie all ihren Mut zusam­men­neh­men, denn die Jury war hoch­ka­rä­tig besetzt: Frau und Herr von Cza­piew­ski von NFTE, Herr Herold als Geschäfts­füh­rer der Fir­ma Herold Sicher­heits- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­la­gen, Frau Hoff­mann von der FAWZ gGmbH, Frau Rit­ter als Ver­tre­te­rin der Schul­lei­tung und Frau Weiß von der Agen­tur für Arbeit nah­men sich an die­sem Vor­mit­tag Zeit, um sich kri­tisch mit den prä­sen­tier­ten Geschäfts­ide­en aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Zwei der prä­sen­tier­ten Ide­en beinhal­te­ten für die Jury beson­de­res Poten­zi­al und wur­den des­halb mit ers­ten Prei­sen prä­miert.

Preisträger des diesjährigen schulinternen NFTE-Wettbewerbs

Lena stell­te eine App für Diabetes-„Anfänger“ vor, die es schwie­rig fin­den, mit der Erkran­kung und den dar­aus resul­tie­ren­den Ein­schrän­kun­gen zurecht­zu­kom­men. Die App ist in der Lage, durch das Hoch­la­den eines Fotos einer Mahl­zeit zu errech­nen, wie vie­le BEs (Bro­te­in­hei­ten) das Nah­rungs­mit­tel ent­hält. Bro­te­in­hei­ten sind ein Maß für den Koh­len­hy­drat­ge­halt eines Lebens­mit­tels. Men­schen mit Dia­be­tes brau­chen die­se Anga­be, um ggf. ihre Insu­lin­do­sis zu berech­nen.

Auch die zwei­te Geschäfts­idee, in der die Jury eine beson­de­re Markt­chan­ce sah, beschäf­tigt sich mit Men­schen mit einer Ein­schrän­kung. Kon­stan­tin bie­tet Back­wa­ren für All­er­gi­ker an, die auf den beson­de­ren Bedarf die­ser Ziel­grup­pe zuge­schnit­ten sind. Dabei kön­nen poten­ti­el­le Kun­den auf einer Web­site genaue Anga­ben zu ihren All­er­gi­en hin­ter­las­sen und eine ent­spre­chen­de Back­wa­re, z. B. glu­ten­freie Muf­fins, bestel­len.

Aber auch die zweit­plat­zier­ten Geschäfts­ide­en von Stel­la (Smoot­hies aus fri­schem Obst in Schu­len) und Lio (Exo­ske­let­te) haben bei wei­te­ren Über­le­gun­gen zur tech­ni­schen Umset­zung auf dem Markt der Zukunft eine Chan­ce.

Gesamtschule Petershagen_Junge Unternehmer ausgezeichnet_NFTE-Preisträger 2019_Juni 2019NFTE-Landeswettbewerb im September 2019

Die bei­den Erst­plat­zier­ten des Schul­wett­be­werbs, Lena und Kon­stan­tin, berei­ten sich nun dar­auf vor, am NFTE-Lan­des­wett­be­werb teil­zu­neh­men, der im Sep­tem­ber 2019 in Pots­dam statt­fin­den wird.

Doreén Rit­ter
Stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin