Große Erfolge für junge Unternehmer

Bun­des­wett­be­werb Net­works for Tea­ching Entre­pre­neurship (NFTE)

Am 24. und 25. Okto­ber 2015 nah­men zwei Schü­ler der Gesamt­schu­le Peters­ha­gen mit einer von ihnen selbst ent­wi­ckel­ten und prak­tisch umge­setz­ten Geschäfts­idee am Entre­pre­neurship Sum­mit der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin teil.

Wie war es dazu gekommen?

Maxi­mi­li­an Jus­tin Kun­ze und Mal­te Scha­de­berg (bei­de Klas­sen­stu­fe 9) hat­ten in einem NFTE-Kurs der Schul­jah­res 2014/15 der Gesamt­schu­le Peters­ha­gen, der Schü­lern die Grund­la­gen wirt­schaft­li­chen Den­kens ver­mit­telt und sie dazu ani­miert, ihre Talen­te und Fähig­kei­ten zu erfor­schen, eine eige­ne Geschäfts­idee ent­wi­ckelt, die­se mit einem Busi­ness-Plan unter­legt und schließ­lich prak­tisch umge­setzt. In einem ers­ten schul­in­ter­nen Wirt­schafts­wett­be­werb prä­sen­tier­ten sie im Juni 2015 ihre Geschäfts­mo­del­le: Maxi­mi­li­an J. Kun­ze hat sei­ne Markt­lü­cke im hand­werk­li­chen Bereich gefun­den und baut die unge­wöhn­lichs­ten Design-Fut­ter­häu­ser, die es der­zeit auf dem deut­schen Markt gibt – manu­ell und öko­lo­gisch nach­hal­tig. Mal­te Scha­de­berg kommt mit sei­ner Geschäfts­idee allen Rad­fah­rern ent­ge­gen, die viel tele­fo­nie­ren müs­sen: auf dem Weg zur Arbeit, den der moder­ne Geschäfts­mann mit dem Fahr­rad zurück­legt, kann die­ser mit Hil­fe des Strom­ers den Akku sei­nes Han­dys auf­la­den – ein­fach mit Mus­kel­kraft, die in umwelt­freund­li­che Ener­gie umge­wan­delt wird. Mit die­sen Ide­en setz­ten sich bei­de Schü­ler bereits im Juni vor einer Jury aus Geschäfts­leu­ten, Leh­rern und Eltern gegen ihre schul­in­ter­nen Kon­kur­ren­ten durch und bewar­ben sich um die Teil­nah­me am Bun­des­wett­be­werb des Net­works for Tea­ching Entre­pre­neurship (NFTE). Was nie­mand für mög­lich gehal­ten hat­te, pas­sier­te tat­säch­lich: bei­de Schü­ler wur­den zum Bun­des­wett­be­werb ein­ge­la­den, ein Novum in der Geschich­te von NFTE, das bis­her immer nur einen Schü­ler pro Bun­des­land zum Wett­be­werb zuge­las­sen hat­te. Grund dafür, dass Max und Mal­te ein­ge­la­den wur­den, war die Qua­li­tät ihrer Bewer­bun­gen, so Kyra Prehn, Pro­gramm­di­rek­to­rin von NFTE Deutsch­land.

Dass bei­de Ide­en tat­säch­lich qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig sind, zeigt das Ergeb­nis des Bun­des­wett­be­werbs, der gleich­zei­tig mit dem Entre­pre­neurship Sum­mit in der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin lief: Maxi­mi­li­an Jus­tin Kun­ze errang den 2. Platz im Bun­des­wett­be­werb und darf NFTE Deutsch­land auf dem Euro­pa-Con­test in Buda­pest am 5. und 6. Novem­ber 2015 ver­tre­ten. Mal­te Scha­de­berg wur­de von den poten­ti­el­len End­ver­brau­chern zum bes­ten Jung­un­ter­neh­mer (Publi­kums­preis) gekürt und darf sei­ne Geschäfts­idee auf dem Entre­pre­neurship Sum­mit in Wien Ende Novem­ber vor­stel­len.

Bei­den Preis­trä­gern gra­tu­lie­ren die Schü­le­rIn­nen und Leh­re­rIn­nen der Gesamt­schu­le Peters­ha­gen auf das Herz­lichs­te.

Doreén Rit­ter und Wolf­gang Rades­ke